Demenz

Was ist Demenz?

Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die alle mit der Abnahme der intellektuellen Leistungsfähigkeiten und einer Wesensveränderung einher gehen.

Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, die zur Gruppe degenerative Demenz gehört und fast ausschließlich Menschen fortgeschrittenen Alters betrifft.

Alzheimer ist nicht heilbar, jedoch gibt es Medikamente, die lindern sollen.

Wenn die Demenz fortschreitet, ist ein gewisser Pflegebedarf unausweichlich.

Alzheimer-Patienten fallen oft alltägliche Dinge schwer, wie Beispielsweise das Führen eines Haushalts oder die Orientierung für Raum und Zeit. Im Endstadium einer Alzheimer-Erkrankung folgen meist eine Bettlägerigkeit und damit ein erhöhter Pflegebedarf.

Pflege bei Demenz ist ein besonderes Thema. Die gewohnte Umgebung ist Alzheimer-Patienten besonders wichtig, genauso ein geregelter Tagesablauf, jedoch ist es für pflegende Angehörige oft sehr schwer, diesem hohen Pflegebedarf, der mitunter  zum 24-Stunden-Job werden kann, gerecht zu werden.  An dieser Stelle ist die Unterbringung in einem Pflegeheim häufig eine bessere Wahl.

Die Mitarbeiter des Hauses Waldblick haben langjährige Erfahrung in Betreuung von Dementen und können behilflich sein dem dementen Patient behutsam in seine neue Umgebung und Situation einzugewöhnen.

Demenzkranken ist es wichtig jemanden zu haben, der für einen da ist. Der Tag-/ Nacht-Rhythmus verschiebt sich häufig; es können zusätzliche Ängste/Unsicherheiten entstehen.

In unserem Haus sorgen wir rund um die Uhr für die Betreuung und fachgerechte Pflege von Menschen mit Demenz. Das beinhaltet nicht nur professionelle Hilfeleistung wie etwa individuelle Unterstützung bei der Körperpflege oder das Trainieren grob- und feinmotorischer Fähigkeiten. Auch das stets verständnis- und respektvolle Eingehen auf Sorgen und Wünsche unserer Bewohner ist ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit. Um diese hohe Qualität der Betreuung zu erreichen sind neben unserem engagiertem Pflegepersonal auch eine Ergotherapeutin und speziell ausgebildete Alltagsbegleiter (§87b) in unserem Haus tätig.

Fachärzte stehen zudem beratend und therapeutisch zur Seite. Zu einer persönlichen, respektvollen Beziehung gehört es, dass man sich kennt. Somit ist der bisherige Werdegang, Krankengeschichte und die Persönlichkeit eines jeden Bewohners für uns überaus wichtig. Ausführliche Gespräche mit dem Betroffenen und den Angehörigen helfen uns, die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu verstehen und entsprechend auf diese einzugehen.

Unsere Mitarbeiter unterstützen den Demenzerkrankten in seinen verletzlichsten und intimsten Momenten. Das er da kein Fremder bleibt, sich verstanden und wahrgenommen fühlt, ist dann ganz besonders wichtig.

Grundsätzlich beziehen wir einzelne Elemente aktueller therapeutischer Konzepte in die Pflege ein:

  • Biographiearbeit
  • Erzählen von Erlebnissen aus der Vergangenheit und Gegenwart
  • Selbständigkeitstraining in allen Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Vorlesen aus Büchern, Zeitungen etc.
  • Gedächtnistraining
  • Training der Grob- und Feinmotorik
  • Sinnesaktivierung
  • Orientierungs- und Wahrnehmungsübungen
  • Gartenarbeit
  • Gesellschaftsspiele
  • Koch- und Backgruppen
  • Ausflüge und vieles mehr

Bei der Diagnose Demenz stellen sich viele Fragen. Gerne stehen wir in einem persönlichen Beratungsgespräch qualifiziert mit Rat und Tat zur Seite!